16. Vergewaltigung und Selbstbestimmung – im Gespräch mit Mithu Sanyal
Shownotes
Was bedeutet Vergewaltigung – juristisch, gesellschaftlich, sprachlich?
In dieser intensiven Folge sprechen wir mit Mithu Sanyal – Autorin, Kulturwissenschaftlerin und eine der wichtigsten feministischen Stimmen im deutschsprachigen Raum – über den langen Weg vom „Schutz der richtigen Sexualität“ hin zur sexuellen Selbstbestimmung.
Wir beleuchten:
– wie sich die Gesetzgebung in Deutschland erst 1997 und 2016 veränderte,
– warum Begriffe wie Opfer, Überlebende oder Erlebende mehr sind als Semantik,
– was Victim Blaming mit kollektiver Scham zu tun hat,
– und wie transgenerationale Heilung möglich wird, wenn wir andere Geschichten erzählen.
Ein Gespräch über Sprache, Lust, Trauma, Verantwortung – und die Frage,
wie wir als Gesellschaft endlich anders über sexualisierte Gewalt sprechen können.
Historische Entwicklung der Vergewaltigungsgesetzgebung
Sprache & Selbstbezeichnung: Opfer, Überlebende, Erlebende
Trauma, Resilienz und nicht-lineare Wege der Verarbeitung
Wie Sprache Handlungsspielräume eröffnet
Transgenerationale Last und Weitergabe weiblicher Sexualität
Prävention durch Ja-Kompetenz & Körperwissen
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Diese Folge enthält sensible Themen rund um sexualisierte Gewalt.Höre achtsam und sorge gut für dich.
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