33. Sinnlichkeit und Sexualität erforschen in (Frauen-) Tempeln - mit Jarla
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über
• Was ist eigentlich ein Tempel – und was passiert dort? • Konsens, Grenzen und die Bedeutung eines möglichst sicheren Erfahrungsraums • Warum Jarla als Leiterin selbst nicht an den Begegnungen teilnimmt • Frauen- vs. gemischtgeschlechtliche Tempel und ihre unterschiedlichen Dynamiken • Körperintelligenz: Wie wir wieder lernen können, Lust und Grenzen wahrzunehmen • Sexuelle Skripte und die Frage: „Was will ich eigentlich?“ • Wie Sozialisation und transgenerationale Prägungen unseren Zugang zu Sexualität beeinflussen • Conscious Kissing und andere Übungen für mehr Sinnlichkeit und Körperwahrnehmung • Warum kleine Erfahrungen wie ein willkommenes „Nein“ erstaunlich heilsam sein können • Sexualität als Selbsterfahrungsraum – und warum wir unserem Körper mehr vertrauen dürfen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hey, wir sind Pia und Maren, Sexualberaterin um Psychologin.
00:00:03: Und du hörst Lustwandel – ein Podcast über weibliche Sexualität jenseits von Scham, Schmerz und Schweigen!
00:00:17: Wir haben heute Jala bei uns zu Gast, und Jala leitet Tempel beziehungsweise Frauentempel.
00:00:24: Ich war auch schon beim Tempel bei ihr.
00:00:26: Das war meine erste Tempel-Erfahrung, ich fand es ganz spannend!
00:00:28: Und ich freue mich sehr, dich heute hier bei uns begrüßen zu dürfen.
00:00:32: Hallo!
00:00:33: Hallo!
00:00:33: Richtig schön, dass ich da sein darf und wir uns so einfach nochmal wieder begegnen.
00:00:37: Ja, finde ich auch.
00:00:40: Zum Einstieg ... Weil ich glaube das viele unserer Hörer in ... gar nicht so genau wissen, was ein Tempel überhaupt ist und vielleicht auch gar nicht viel damit anfangen können.
00:00:50: Mir ging es auch vor meinem ersten Tempel, dass ich versucht habe ganz viel rauszufinden, was ist denn überhaupt ein Tempel?
00:00:58: Und das gar nicht einfach fand!
00:01:02: Auch gar nicht genau wusste, worauf lasse ich mich dann jetzt ein.
00:01:07: Deswegen erzählt total gerne erst mal, was is' denn überhaupt eine
00:01:11: Tempel?!
00:01:12: Ja, also vielleicht so die nüchterne Nachrichtfob.
00:01:16: Ich weiß gar nicht, ob ich es so erklären kann, dass man nachdenkt, jetzt weiß sie, worauf ich mich einlasse!
00:01:20: Denn viel ergibt sich aus dem was die Gruppe daraus macht.
00:01:26: Aber was ich auf jeden Fall verraten kann... Also dein Temple ist für mich eine Veranstaltung bei der man sich für ja sowas wie fünf, sechs Stunden mit einer festen Gruppe Erlebnisreise zusammenmacht und sie ist ein Erfahrungsraum, bei dem ich irgendetwas über mich auf jeden Fall erfahren werde.
00:01:47: So viel kann ich irgendwie versprechen.
00:01:49: Und es eben einen Raum, der man auch Sinnlichkeit und Intimität miteinander erleben kann.
00:01:56: Und genau, man hat eine feste Gruppe.
00:01:59: Es gibt angeleitete Übungen, in denen man sich kennenlernen kann und dann gucken kann.
00:02:04: was macht das mit mir?
00:02:05: Mit den anderen Menschen im Kontakt zu sein, mit wem fühle ich mich wohl und wie weit hab' ich denn los, mit jemandem zu gehen?
00:02:11: Das kann sein dass für den Abend sich einfach nur Lust habe in so einem Raum zu sein oder dass ich Lust auf Massagen mit jemanden hab.
00:02:18: vielleicht möchte ich mich mit jemand küssen, vielleicht möchte auch anders intim werden.
00:02:23: Was sind es so viele Übung die da stattfinden
00:02:26: Mhm.
00:02:28: Also meistens sag ich so, sie läuft doch mal durch den Raum und nimmt erst mal so, guckt doch erst mal wer überhaupt da als lasst es erstmal das Schimmer auf dich wirken.
00:02:37: Da kann man halt einfach schauen wie geht's mir überhaupt?
00:02:39: Bin ich mit welchen Gedanken bin ich hier beschäftigt?
00:02:42: Bin nicht vielleicht mit solchen Gedanken beschäftigt wie oh ... Die finde ich aber total heiß oder toll.
00:02:48: Oder bin ich vor allem mit dem, wer mag mich denn überhaupt?
00:02:53: Find die anderen nämlich gut und werde ich heute überhaupt jemandem
00:02:57: finden.".
00:02:58: Und so kann man einfach schon mal gucken was macht das mit mir in einer Gruppe zu sein.
00:03:02: Und dann sage ich meistens betrefft euch das zum Beispiel immer zur Zweiheit oder zur Dritt je nachdem wie in welcher Konstellations bei euch das gerade gut ist.
00:03:10: Dann kann jeder zum Beispiel ein Wunsch äußern!
00:03:14: Und wie dieser Wunsch aussieht, das ist wiederum eben also wie im Team zum Beispiel Dinge werden.
00:03:19: Hängt halt sehr davon ab was die Personen dann miteinander machen wollen und es kann halt manchmal sein aber so ein hey würdest du mich einfach mal umarmen ich muss hier gerade noch voll ankommen und andere haben eben auch Lust oft noch mehr.
00:03:34: Ist es auch von Tempel zu Tempel unterschiedlich?
00:03:38: wie weit es dann geht, was die Leute für Wünsche äußern.
00:03:42: Es ist wirklich faszinierend für mich.
00:03:45: Ich hab manchmal, dass ich so quasi sehr ähnliche Übungen mache und die Gruppe was komplett anderes draus macht.
00:03:53: Einfach sehr davon ab, wie viele Leute sind vielleicht zum ersten Mal auf einer Tempel.
00:03:57: Wir wissen ihnen auch noch gar nicht genau, was passiert hier?
00:04:01: Wo wird's denn hinführen?
00:04:03: vielleicht ... Verunsichert noch.
00:04:07: Vielleicht auch nicht so mutig dadurch, und es gibt andere Templinächte bei denen Leute sind, die entweder schon mutiger proaktiver sind, wissen worauf sie Lust haben, eben das auch ohne Schaben äußern können, dann passieren eben ganz andere Dinge.
00:04:23: Und was ist deine Rolle bei den Tempeln?
00:04:27: Also ich halte diese Fauben ... Das heißt, ich überlege mir zum einen was machen wir.
00:04:35: Und für mich ist das alles... Ich sage immer so, dass es ein Buffet ist.
00:04:39: Also ich gebe Übungen rein, das könnte man sich wirklich vorstellen wie ein Buffettisch.
00:04:43: und ich sag hier guck mal, da steht auf dem Tisch, da Bitte schaut, was schmeckt euch.
00:04:48: Worauf habt ihr Lust?
00:04:50: Worauf hab ihr Appetit?
00:04:52: Und auch wenn ich sage, mach eine Übung zu zweit oder jetzt wechselt noch mal durch ... dann soll jeder einfach für sich reinspüren.
00:05:00: Hab ich Lust, durchzuwechseln?
00:05:02: Oder will ich gar nicht noch ne neue Person kennenlernen?
00:05:05: Ich brauch's eigentlich so eher mit einer Person in Tiefe zu gehen und dazu ermutige ich halt total wirklich für sich zu spüren, was möchte ich?
00:05:15: Und genau, ich gebe halt die Übung vor.
00:05:18: Ich mach da nicht mit.
00:05:19: Das ist für mich auch ein ganz wichtiger Teil davon, weil es wirklich meine Aufgabe ist, einen Blick für den Raum zu haben und zu gucken wie geht das allen?
00:05:28: Fühlen die sich wohl... Also genau, meine Aufgabe war einmal mir zu überlegen was machen wir im Programm Aber eben vor allem auch zu gucken Wie können wir in einem konsensbasierten Raum anbieten will dafür kriegen, wie es den Leuten in der Gruppe geht.
00:05:42: Manchmal gehört's zu meinen Aufgaben, dass ich auf einzelne Personen zugehe und die Anspreche wenn nicht denke rücken.
00:05:48: Ich glaub da fühlt sich gerade jemand nicht so wohl.
00:05:52: Genau das sind so vor allem
00:05:53: meine Aufgaben.
00:05:55: Gibt's auch Tempelleiterinnen, die mitmachen?
00:05:58: Ja genau also ich weiß es von anderen Tempeln, welche gibt sie mitmachen?
00:06:03: für mich ist ein absolutes No-Go.
00:06:06: Ich muss auch ehrlich sagen, dass für mich aber das meine Haltung ... ich davon abraten würde bei Tempeln mitzumachen.
00:06:13: Bei denen die anleitenden Personen selber Teil davon sind.
00:06:17: Für mich verstehe gar nicht, wie man das unter einen Hut bringen kann.
00:06:20: Denn ich kann nicht ein Gespür für die Gruppe kriegen!
00:06:24: Ob geht es allen gut, wenn ich mit meinen eigenen Bedürfnissen beschäftigt bin?
00:06:28: Das ist der eine Teil.
00:06:30: Und ich kann auch gar nicht ... Ich find's auch sehr schwierig.
00:06:34: Ich hab ja ne ganz andere Rolle als alle.
00:06:36: Ich bin nicht ne Teilnehmende Pässe.
00:06:38: Mhm!
00:06:39: Ja und ich wär mir nicht sicher ob jemand, dem ich frage, hey, hast du Lust mit mir was zu machen?
00:06:44: Ob der vielleicht nur ja sagt, weil der Erde denkt, vielleicht werd' ich beim nächsten Mal ausgeschlossen.
00:06:50: Ja, wollte ich auch gerade sagen.
00:06:51: Es sind ja dann andere Machtverhältnisse und Hierarchien, die da eine Rolle spielen.
00:06:56: Ich verstehe ...
00:06:57: Für mich gehört das zum einen sicheren Rahmen schaffen.
00:07:02: Das Wort ist ein bisschen schädlich, aber für mich sind Tempel kein sicherer Raum.
00:07:06: Es gibt aber auch keine sicheren Räume.
00:07:08: Wir können natürlich ganz viele Dinge dafür tun, dass ein Raum möglichst sicher wird.
00:07:14: Aber sicher ist es keine Garantie dafür.
00:07:18: Aber für mich ist zum Beispiel ein wesentlicher Faktor und selber nicht dabei mitzumachen, der dazu beiträgt dass ich überhaupt diesen Rahmen halten kann.
00:07:26: Für mich werden einfach ja sonst eigentlich Rollen vermischt.
00:07:31: Ich finde es gerade richtig schön das du das mit den sicheren... Räumen so beschreift, weil ich kenne es mit englischen Begrifflichkeiten.
00:07:42: Safe Space und Safer Space – und dass es keine Safe Spaces gibt!
00:07:47: Sondern dass man versuchen kann, ein möglichst Safer-Space zu schaffen.
00:07:52: Aber ich höre das... Sehr, sehr selten.
00:07:55: Von daher denke ich mir gerade, schön danke, dass du das so sagst und beschreibst.
00:08:00: Weil ich es ja auch einfach total ehrlich finde und mir auch denke ... Also... Du weißt ja nicht was andere in diesem Raum machen?
00:08:10: Nee!
00:08:11: Und man kann sogar soweit gehen.
00:08:13: Zum Einen klar wie soll ich denn alleine wenn ... Ich weiß nicht, was da auch in den kleinen Dingen dann miteinander passiert.
00:08:28: Also ich kann sagen dass mir bisher gerade bei den Frauentempeln noch nichts so angekommen ist wo irgendwie gravierende Grenzüberschreitungen und trotzdem passieren Grenz Überschleitungen.
00:08:39: Unbewusste.
00:08:40: Ja, also das ... Dinge die für eine Person sich total normal und es ist stimmig anfühlen ja?
00:08:47: So was wie sich in die Augen gucken, sich näher kommen und sich dann küssen kann für eine Personen sein, das kenne ich doch und es fühlte sich gut an mit so vielen Menschen.
00:08:56: Und für jemand anderen ist genau das grade so, wie kannst du denn, wir haben noch gar nicht ... Wie konntest du jetzt da schon so sein?
00:09:04: Deswegen kann man das sogar sagen... Ich hab sogar die These, kein Mensch kann von sich behaupten, dass er oder sie alleine einen sicheren Rahmschaft war.
00:09:13: Du kannst ja immer nur von dem aus gehen, was du selber für deinen eigenen Kompass
00:09:18: hast?
00:09:19: Ja, finde ich nämlich auch und ... ich find's... Ich weiß gar nicht, welches Wort ich sagen soll aber ein bisschen seltsam vielleicht das ... dass nicht mehr Leute von Safe Hairspaces sprechen, dass man versucht ein möglichst sicheren Raum zu sprechen.
00:09:40: Sondern das hab ich das Gefühl der Konsens immer noch ist, ein Safe Space zu schaffen.
00:09:47: Ja, also ich muss sagen, dass ich aktuell gar nicht mit so vielen Veranstaltungen
00:09:52: hier ...
00:09:53: Also ich bin auch im Ausfeld einer kleinen Enttäuschung heraus, anfühlt.
00:10:04: Und genau, deswegen kann ich das gar nicht so beurteilen.
00:10:06: Aber wenn du sagst ja, das erlebst du auch heute irgendwie noch waffiger dann glaube ich dir das auf jeden Fall.
00:10:13: Wie bist du zu Tempeln gekommen?
00:10:16: Also und auch zur Tempel dazu, Tempel zu leiten!
00:10:21: Also, als ich auf meinem ersten Tempel war, da ging es mir anscheinend irgendwie sehr ähnlich wie was du auch im Anfang beschrieben hast.
00:10:27: Keine Ahnung, wo ein Tempel ist.
00:10:29: Ich bin ja auch ein bisschen, würde ich sagen so reingestolpert bei.
00:10:34: einfach eine Freundin gesagt, natürlich geht's zu einer Veranstaltung mit meinen Partnern hin und habt ihr nicht Lust, dass ich mit meinem Partner mitkomme?
00:10:41: Die wusste auch nicht, was ein Tempel ist!
00:10:43: Wir dachten das wäre vielleicht so ne... Sexy Tanzveranstaltung.
00:10:48: So ein bisschen Richtung Extetic Dance und dann waren mit, wussten auch so wirklich bis wieder, bis es angefangen hat.
00:10:55: Jetzt mal reden die über Sachen.
00:10:57: das klingt jetzt aber schon Egerstexen sind besonders sexuell.
00:11:01: wir hatten einfach keine Ahnung waren aber ganz neugierig und offen ja und dann auch Ja, vielleicht kann man schon sagen eine Ambivalenz auf der einen Seite ganz angetan von so einer Stimmung im Raum das zu schaffen über ein paar Stunden verteilt.
00:11:18: So eine geschlossene Gruppe mit die man kennenlernen kann und gucken kann irgendwie was sich daraus entwickelt dass du auf der anderen Seite und es gab auf der andern Seite das ist sogar sie die ambivalenz gab's auch ganz vielen und so wir dachten oh mein Gott ganz vieles
00:11:32: schrecklich.
00:11:33: also zum Beispiel als für uns schrecklicher die anleitende Person für mich eine sehr penetrative Energie kreiert hat, indem sie immer wieder so wirklich gesagt wird wie oh ja und jetzt lasst mal diese Energie nehmen.
00:11:52: Das war so ein bisschen gewollt für dich dann.
00:11:56: Schau mal was in dir entsteht und lass es zu oder so sondern so das war schon so ja.
00:12:01: Und da haben wir irgendwie gemerkt, okay das Da können wir mich mitgeben.
00:12:07: Das ist auch der Teil, an den ich immer wieder zurückdenke, wenn ich mich fragen, warum mache ich das?
00:12:12: Weil ich andere Bäume noch nicht ganz so gefunden habe wie dementsprechend, wie ich es vielleicht auch gesund finde, sich daran zu wagen.
00:12:24: Also da muss ich jetzt einmal Werbung für deine beziehungsweise eure Tempel machen.
00:12:32: Weil ... Ich wirklich, wirklich fand das Konsens ist mir ganz wichtig in solchen Räumen.
00:12:38: Dass es super großgeschrieben wurde und ich am Ende wirklich das Gefühl hatte, okay, ich kann Nein sagen.
00:12:45: Jederzeit in jeder Situation ist es voll in Ordnung, Nein zu sagen.
00:12:50: Und ... ich find', dass es in solchenräumen häufig nicht so der Fokus auf Konsens liegt, wo ich mir denke, na ja, es halt eigentlich irgendwie
00:13:01: die ... Basis
00:13:03: von diesem ganzen Raum, dass eben Leute also ich mich auch sicher fühle durch Konsens und durch das Gefühl okay.
00:13:12: Ich darf auch nein sagen.
00:13:13: es ist in Ordnung wenn ich Nein sage.
00:13:21: Konsensbasierte Kommunikation im Sex.
00:13:24: Die meisten Menschen reden vor dem Sex nicht miteinander über das was sie wollen und was sie nicht wollen und wo ihre Grenzen sind.
00:13:31: Dabei gibt es dafür sogar Begriffe.
00:13:33: Hard Limits – das sind absolute Grenzen, die nicht verhandelbar sind.
00:13:37: Soft Limits sind Dinge bei denen man unsicher ist, die man vielleicht erkunden möchte aber nur mit viel Langsamkeit und Vertrauen.
00:13:45: Konsensbasierte Kommunikation bedeutet nicht dass man vor dem Sex ein Vertrag aussetzen muss.
00:13:50: Es bedeutet ich frage und höre zu und sage was ich brauche.
00:13:55: Und ich vertraue darauf, dass ein Nein willkommen ist!
00:13:59: Studien zeigen, dass explizite Kommunikation über sexuelle Wünsche und Grenzen die Zufriedenheit in Beziehungen signifikant erhöht.
00:14:06: Und gleichzeitig das Risiko von Grenzüberschreitungen senkt.
00:14:13: Was ich nämlich auch so spannend fand, dass ganz viele Frauen ... Ich war im gemischten Tempel und in einem gemischt geschlechtlichen Tempel so.
00:14:26: Dass ganz viele Frau bei euch dabei waren die alleine einfach da waren.
00:14:32: Und das fand ich auch total auffällig, weil es häufig ja so ist ... Es sind eher Männer, die sich trauen allein zu solchen Veranstaltungen zu gehen.
00:14:40: und dass sich wirklich Frauen in diesen Raum getraut haben, fand ich total schön.
00:14:44: Hat zu meinem Sicherheitsgefühl beigetragen!
00:14:47: Also wir haben bei unseren Veranstaltungen immer deutlich mehr Frauen-Tickets, die wir verkaufen als Männer-Ticket.
00:14:53: Also generell weil wir da, dass es mehr Frauen gibt, die Lust haben miteinander zu interagieren und wir dafür genau auch den Raum schaffen wollen ist nicht nur weil wir eine z.B.
00:15:06: geschlechter Ausgeglichenheit auf die genaue Zahl haben und dann mehr Frauen über Lust haben, was miteinander zu machen, dass andere Personen übrig bleiben oder so ein Gefühl entsteht drei Männer auf wie eine Frau.
00:15:20: Und ich einfach nur merken kann wir haben glücklicherweise gar nicht das Problem... die Frauen Tickets vorzukriegen.
00:15:28: Manchmal haben wir einen Tempel, bei dem noch im Ende-Männer-Ticket ... Es sind Frauen in sich irisch weggeschnappt und ich glaube, das liegt da, dass wir genau das schaffen, das mehr zu sehen uns reinzufühlen.
00:15:44: was braucht es auch an Langsamkeit, an Konsensbasiertheit um so einen sicheren Raum zu schaffen?
00:15:51: Ja
00:15:52: Und ich finde, was du jetzt gerade gesagt hast dass vielleicht auch eher Frauen Lust haben, was miteinander zu machen.
00:15:58: Auch wenn jetzt da vielleicht Männer sind, finde ich auch noch einen ganz wichtigen Punkt, weil ich das auch häufig erlebe, dass in solchen Räumen eher im binären und heterosexuellen Sinne gedacht wird.
00:16:13: Dass es gar nicht die Möglichkeit oder dass die Möglichkeit überhaupt nicht in Betracht gezogen wird ... eine Frau mit einem Mann gerne irgendwie irgendwas machen möchte.
00:16:25: Und mir gibt's zum Beispiel auch so, dass ich mich sehr viel sicherer fühle mit Frauen und in Frauenräumen und mit einer Frau dann einfach zu tanzen weil ich das Gefühl habe da weiß ich nicht sind weniger Hintergedanken.
00:16:49: Und es ist irgendwie alles ausgeglichener und sanfter, auch wenn nicht so ein konsensbasierter Raum ist wie bei euch, dass ich einfach Nein sagen darf.
00:17:00: Dass das dann auch okay ist!
00:17:03: Ja also ... ja?
00:17:06: Das ist richtig halbzustimmen.
00:17:07: Es ist auch die Gründe, warum ich Lust hatte, eine Frauentempel zu machen.
00:17:13: Weil ... irgendwie auch einfach merken kann, es gibt... Also, ich bin dankbar beide Räume zu haben.
00:17:21: Beide Räumen hosten zu dürfen, gemischtgeschlechtliche und Frauen-Tempel.
00:17:26: Und immer wieder merke ich ja bei den Frauentampeln, wow das ist echt ne andere Magie!
00:17:32: Es fällt auch in Vorbereitung auf diesen Podcast.
00:17:35: Dachte ich so, wie beschreibe ich das?
00:17:37: Aber was diese Magie anders macht und nicht kann eine Sache halt auch jeden Fall schon mal merken ... Wenn ich gemischt geschlechtliche Räume mache, dann weiß ich also diese Übungen, die ich am Anfang mache so wie trefft euch zu zweit und äußert ein Wunsch oder treff durch zu zweid und spreche über Grenzen.
00:17:54: Und spreche nicht über auch Erwartung und Wünsche für den Abend oder was du heute loslassen möchtest.
00:18:01: Diese ganzen Übung sind natürlich auf der einen Seite dafür da um anzukommen und andere Leute kennenzulernen.
00:18:09: In gemischte schlechtlichen Räumen sind die aber zu einem Großteil da, um Mauern runterzulassen.
00:18:15: Denn meine Erfahrung ist vor allem Frauen gehen in gemischtes schlechtliche Räume erst mal mit so einer Schutzmauer bis hier oben und mit jeder Übung gucken sie ein Stück weiter okay war gut dann kann ich den Stückchen runter ja die war auch okay denn kann es noch einen Stückchen weiter runter bis sie dann irgendwann eben zum Beispiel nach ein paar Stunden sagen so jetzt habe ich das alles abgeklopft Fühlt sich sicher genug an.
00:18:39: Jetzt kann ich mich auf einlassen, und ich merke in Frauenräume sind da auch Schutzmauern.
00:18:44: Ja, muss erst mal abchecken wie geht's mir hier?
00:18:47: Gleichzeitig sind die nicht bis über den Kopf nach oben gezogen.
00:18:50: Die fühlt sich für mich so anders, als ob sie bis zur Hälfte da sind oder viel kürzerer Zeit schon.
00:18:56: mehr Vertrauen darin ist, dass nichts von jemandem gewollt wird.
00:19:03: Dass da nicht so ein Drang nach ist, jemand einem anderen ... Die Bedürfnisse von jemand anderem zuerst so stillen.
00:19:12: Ja und spielt vielleicht auch noch eine Rolle, dass die ganzen patriarchalen Denkmuster usw.
00:19:26: losgelassen werden können?
00:19:29: Ja sicherlich, wir haben ja natürlich in unseren Rollenbildern bestimmte Dinge gelernt.
00:19:34: Wie bin ich als Frau alleine?
00:19:36: Wie bin Ich als Frau oder wie auch immer so meine Identität bezeichnet ist für mich auch noch mal ein anderes Spektr also anderes Feld irgendwie was Gutes sich eigentlich anzugucken.
00:19:47: aber genau wie geht es mir mit der Rolle, indem ich sie hier alleine mit dem Geschlecht in der gleichen Rolle oder dann mit dem anderen.
00:19:55: Da haben wir natürlich immer bestimmte Konzepte in uns erlernt, was jetzt angebracht
00:20:00: ist.".
00:20:01: Und ich musste ... Wir hatten meinen Podcast mit Heike Klehen.
00:20:07: Die hat ein Buch geschrieben... zusammenkommen.
00:20:13: Und das ist eine, sage ich mal ein Konglomerat aus ihrer Spiegelkolumne die sie schreibt und da hält sie sich auch ganz viel in solchen Räumen auf und hat dann auch erzählt dass sie in einem Raum war.
00:20:29: Das waren Queereraum also es waren queere Frauen die da waren aber trotzdem nur Frauen sich auch viel leichter fallen lassen konnte.
00:20:40: Und sie ist dann irgendwann gegangen, weil sie nicht queer ist und da diesen Rauben nicht weiter eindringen wollte.
00:20:47: aber am Anfang als die dabei war ja meinte sie auch das eine ganz andere Energie da ist und ich kann mir das auch total gut vorstellen.
00:20:55: also ich war noch nie beim Frauentempel aber ich hatte große Lust darauf.
00:20:58: Das was du sonst so vorhin beschrieben hast mit mehr Sanftheit und so kann ich auf jeden Fall auch sagen oder Dinge, die ich erleben kann, die bei Frauen-Tempel entstehen.
00:21:09: Ich merke, die entstehen bei gemischtgeschlechtlichen nicht so und ich möchte ganz klar sagen das liegt nicht an den Männern sondern es liegt an der Kombination in der Dynamik, die zwischen Mann und Frau entsteht wenn beide im Raum sind.
00:21:23: also das ist mir irgendwie vorwichtig weil ja es gibt Anteile wo Männer bestimmte Verhaltenfalsen zeigen die dann vielleicht problematisch sind.
00:21:32: aber ich finde an einem Beispiel sieht man es irgendwie ganz schön.
00:21:36: Weil einem Frauentempel, den ich es vor Kurzem hatte, fand ich das so wundervoll.
00:21:40: Dass in einem Teil der später offen war, wo Leute selber gucken konnten, worauf habe ich jetzt los?
00:21:45: So und irgendwann zwei Frauen aufgestanden haben einfach miteinander getanzt!
00:21:51: Und ich merke dass wenn im gemischtgeschlechtlichen Tempeln Da hat noch nie jemand miteinander getanzt, also so eine Idee quasi zu kommen.
00:22:01: Wir könnten ja auch mal was anderes machen als so pinneltrative Energien miteinander auszutauschen, dass auch Frauen einfach leicht da reinfallen und dann haben wir manchmal Tempe wo wir ganz viel auch kreative Arten miteinander zu spielen, als Inspiration reingeben.
00:22:19: Und wenn dann der offene Teil startet, würde ich schon sagen, dass wir beobachten können, dass viele wieder trotzdem in Skripte verfallen.
00:22:28: Skripta heißt für mich Dinge, die ich erlernt habe, die sich so und so gehören ... Jetzt machen wir so-und-so einen Vorspiel statt in diese Kreativität.
00:22:37: Ich verstehe das, da ist ein Raum, der hat ganz viele Eindrücke und muss sie alle verarbeiten.
00:22:42: Dann gehe ich oft auf irgendwie Default zurück.
00:22:46: und machen Sachen, die ich kenne.
00:22:48: Die fühlen sich ... gibt mir ein bisschen Kontrolle und Sicherheit.
00:22:52: Und gleichzeitig wird das bei Frauentempeln schneller aufgelockert?
00:22:57: Weil es seltener ganz klare Skripte gibt!
00:23:01: Ja, das kann ich mir total gut vorstellen.
00:23:05: Wie läuft so'n Frauentampel ab?
00:23:07: Also wenn du uns jetzt einmal durch einen Frauentempelabend leitest...
00:23:12: Ja, also am Anfang wird einfach ... hab ich eine Horde aufgeregter Bienchen vor mir.
00:23:22: Wenn du noch mehr von Lustwandel wissen möchtest?
00:23:24: Im Blick hinter die Kulissen bekommen willst, lesen willst was uns beschäftigt dafür gibt's unsere Newsletter.
00:23:31: Abonnier in total gerne auf unserer Website.
00:23:33: den Link dazu findest du in den Show Notes Eine Zwischenfrage leitest du denen alleine oder hast du da jemand an deiner ... ah ja okay Und wie viele TeilnehmerInnen sind da ungefähr?
00:23:44: Ja, so um dreißig bis vierzig.
00:23:47: Ah ja!
00:23:47: Okay.
00:23:49: Manchmal mit Krankheitswellen und zwanzig Frauen.
00:23:52: komme ich also zum Beispiel auf das nächste.
00:23:54: Sache, die ich merke, ist anders bei Frauen als bei Männern.
00:23:58: Das klingt jetzt vielleicht so ein bisschen radikal aber wir haben deutlich weniger Absagen, Ticketabsagen von Männern, die sagen in meiner Erfahrung eher ab wenn sie krank sind oder anders wie verhindert.
00:24:14: Bei Frauen hören wir total oft ein, ich fühl's grad
00:24:17: nicht.".
00:24:19: Und da fängt es ja schon an irgendwie sich überhaupt zu fragen ist das jetzt der Saum den ich heute Abend betreten möchte?
00:24:26: Das sind einfach nur das Bewusstsein für als einfach nur einen Ticket gekauft, dann geh' ich jetzt hin... Also da fängst du für mich irgendwie schon mal an!
00:24:35: Unterschied.
00:24:37: Und manchmal habe ich auch Tempel, wie vierzehn Stückes verkaufen und zwanzig Frauen sind am Ende nur da.
00:24:41: Das ist genauso fein für mich.
00:24:43: Ich kann auch ein Tempel mit drei Menschen machen, weil es für mich eher um die Haltung geht, die dabei miteinander, dieses Bewusstseure aufeinander zugehen.
00:24:53: Ja.
00:24:53: Aber was will Morphin?
00:24:55: Wir setzen uns im Kreis am Anfang hin und ich lade auch ein, dass sich alle erst mal in Frank-Gucken.
00:25:01: So wer ist denn überhaupt mit mir da?
00:25:04: Vielleicht auch da schon einfach mal reinspringen wie was macht das mit mir?
00:25:08: ja, dass jetzt so so viele Leute gerade da sind Ich stelle mich vor, was ich mache Dass die Leute mich eben auch ein bisschen kennenlernen können Und bevor vielleicht sogar noch wichtig Bevor es losgeht ich würde sagen ist auch ein Unterschied von meinen Tempeln zu anderen allen mit einer Begrüßung Hallo.
00:25:27: Und ich merke, das macht einen Unterschied.
00:25:32: Ich war mal bei einem Tempel da hatte die Leiterin gesagt hier ist übrigens mein Platz und mein Thron auf den ich sitzen werde.
00:25:40: Das hat von Anfang an eine Distanz für mich nicht so ein Wohlfühlraum geöffnet hat.
00:25:48: Den möchte ich auf jeden Fall schaffen.
00:25:50: und ganz viele frage.
00:25:51: so hast du Lust nur um Armung zu begrüßen und zu bekommen wenn die lust haben.
00:25:54: Die meisten freuen sich darüber weil dann kann es nerven system schon mal.
00:25:58: So kurz okay sicher Dann machen wir so zwei stunden lang übung und die teilen sich ein.
00:26:08: in.
00:26:09: Am Anfang der Übung ist es ein bisschen egal, wie ich die machen würde.
00:26:13: Da geht's noch nicht davon vom Finderfraus, wenn du attraktiv findest und dann lernen dich selber kennen.
00:26:17: Also Lernen Wünsche zu äußern und Lerne Grenzen zu kommunizieren.
00:26:22: also machen wir zum Beispiel Übungen wo man gucken kann Überlegt dir selber, welche Grenze du selber testen möchtest.
00:26:29: Und es gibt eine Person, die begleitet dich dahin, deine Grenze zu erfahren.
00:26:33: Kann für manche sein, fahr mir mal vom Fuß den Innenseiter bis zum Oberschäkel hoch und ich teile dir mit ... wo sich was in mir im Körper verändert und macht es so langsam, dass sie sagen können, am Fuß ist nur alles fein.
00:26:46: Oh jetzt haben wir die Schwelle zum Knie überschritten!
00:26:48: Jetzt wird's schon so mäckig... Aber meine Atmung verändert sich also so ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was passiert im Körper?
00:26:54: Komm ich eher in Starre?
00:26:57: Was passiert?
00:26:57: wie reagier' ich eben auf
00:26:59: Grenzen?".
00:27:00: Und dann auch zu sagen, auch kannst du noch mal ein Stück zurückgehen, näher dich nochmal an die Grenze an weil ich das Vertrauen schärfen möchte, dass Leute eigentlich wissen Der Körper weiß, worauf sie Lust haben und worauf nicht.
00:27:12: Es geht eher darum, das Vertrauen darin zu haben und dann auch daraus trotzdem noch im Sprechen zu
00:27:18: bleiben.".
00:27:22: Minimemo
00:27:24: Körperintelligenz und Körpervertrauen.
00:27:27: Dein Körper gibt es ständig Signale Ein leichtes Öffnen ein Atemzug der sich weitet oder genau das Gegenteil Ein Zusammenziehen eine Anspannung oder ein flacher Atem.
00:27:39: Das Nervensystem reagiert auf Sicherheit und Unbehagen, oft schneller als der Verstand.
00:27:45: Das ist Neurobiologie – der sogenannte Vagusnerv.
00:27:48: Der verarbeitet Körpersignale bevor sie überhaupt bewusst wahrgenommen werden.
00:27:53: Trotzdem haben die meisten von uns gelernt, die Signale zu übergehen.
00:27:57: Einfach zu funktionieren statt wirklich in sich reinzuspüren!
00:28:01: Eine einfache Übung was du dagegen tun kannst.
00:28:04: Bevor du beim Sex zustimmst oder reagierst Gönnen wir einen Atemzug?
00:28:09: Einfach um überhaupt zu merken, was da gerade in dir passiert.
00:28:13: Genau.
00:28:14: und dann später gibt es noch mehr Übungen die noch sinnlicher werden wo man vielleicht mehr guckt.
00:28:20: okay mit wem fühlt sich denn mein Körper gut an?
00:28:23: Und genau, dann kann es da in das Massagen sind.
00:28:27: Aber es gibt auch Conscious Knutschen,
00:28:30: dass
00:28:30: ich anleite.
00:28:32: Ein ganz beliebtes Format von uns aus jetzt schon seit Jahren auf Festivals machen und da geht's darum mit unterschiedlichen Sinnen so langsam sich eine Kusserfahrung ran zu testen.
00:28:46: Wie darf ich mir das vorstellen?
00:28:49: Also, ganz sehr vollständig würde es mit jemandem zweit voneinander sitzen und erst mal durch alle Sinne geleitet werden über eine reife Stunde bevor man sich überhaupt küst.
00:29:00: Das heißt, schau dir die Person überhaupt an.
00:29:03: Welche Teile von dem Gesicht würdest du dir merken wollen?
00:29:06: Wenn du die Person gleich zeichnen müsstest?
00:29:08: also nimm jemanden mal so ganz bewusst wahr und dann geht es zu anderen Sinnen rüber.
00:29:12: ja zum Beispiel hören wie weit müsst ihr einen Abstand zueinander haben bis ihr euch hören könnt das Atmen?
00:29:18: zum Beispiel habt ihr Lust Geräusche euch irgendwie ins Orts machen?
00:29:21: das wäre halt so.
00:29:22: unsere Sinne nacheinander aktivieren.
00:29:25: Ja, bis es zum Berühren.
00:29:27: Also auch ganz von sanften Berührungen sogar nicht Berührung also über der Hauthavern schwebt und so darüber auf einzuspülen.
00:29:37: Aber was ist das, was mich am meisten mit mir resoniert?
00:29:41: Bin ich also jemanden, der total ins Kribbeln kommt wenn das noch so über meinen Haut havert?
00:29:48: oder ist ja etwas ganz anderes, wenn ich merke ach, dass ist das was ich ganz toll finde!
00:29:52: Denn wenn dann später jemand direkt in den Büchern geht, ist mein ganzer Zauber weg.
00:29:58: So lernen wir das mit verschiedenen Sachen, die man diese Sinne anregt und dann auch guckt, wann mag ich meine Augen schließen?
00:30:07: Was macht es?
00:30:08: Es gibt ja ein Grund, warum wir sie beim Küssen schließen.
00:30:11: Ja!
00:30:12: Und was ist wenn ich mich als Teilnehmerin
00:30:16: unwohl fühle?
00:30:20: Also, ich hab bei meinen Tempeln Empathy Angel.
00:30:24: Das heißt, ich leite den Tempel zwar an sich alleine aber es gibt noch eine Person die ist den ganzen Abend nur dafür da Raum zu halten wenn jemand zum Beispiel Rede bedarf hat und das machen wir weiß ja manchmal sein kann.
00:30:38: ganz viele Leute kommen auch zu mir und sagen mir so, mir geht's gerade irgendwie nicht so gut oder ich merke jemand zieht sich irgendwie raus oder guckt verloren oder so.
00:30:48: Ja, jetzt kann man das im Körper ganz gut mitbekommen wie es hier machen geht oder ich kann es gut mit bekommen.
00:30:54: Und dann gehe ich entweder auf die Person zu oder viele kommen auch tatsächlich zu mir und sagen so was passiert für mich?
00:31:01: zum Beispiel Ich finde keinen Anschluss.
00:31:06: Oder ich weiß gar nicht, was ich möchte oder ich bin völlig überfordert weil gerade so viele Sinneseindrücke hier waren, ich brauche wieder eine Pause und dann können die eben zu mir kommen, sich einfach zu mir setzen und vielleicht quatsch ich mit denen kurz darüber?
00:31:21: Und ansonsten gibt es ein extra Eck oder so ne Ruhe, Oase wo halt der empathy Angel sitzt und auch darauf beschult ist damit umzugehen.
00:31:30: ja also es kann sein dass die Personen Was man mit erklären kann, was brauchst du gerade?
00:31:35: Gerade für dich was quasi alles ist in Ordnung.
00:31:38: Im Sinne von das jetzt keine Grenzüberschreitungen oder so was passiert, sondern ... Hust grad irgendwie viel!
00:31:42: Ist dein erster Tempel, vielleicht willst auch einfach mal durchschnaufen und dich sammeln um zu sichertzustellen dass du immer noch bei dir bist und nur das machst, was du möchtest.
00:31:51: dann setze ich zu mir, vielleicht machst du eine Umarmung, vielleicht machst du dich auf meinen Schoß legen.
00:31:56: also ein nicht sexueller Becher der aber eher aus uns halten und zuhören geht.
00:32:02: Und aber auch die Optionen, wenn Dinge passiert sind, die sich nicht gut angefühlt haben.
00:32:08: Dann zu nächsten Schritte einzuleiten und was das ist hängt so sehr von der Situation ab.
00:32:13: Also ob man dann sagt hey vieles ist es auch ein mithelfen, ein klärendes Gespräch mit der Person zu suchen weil häufig ist eben keine, sag ich jetzt mal absichtliche Grenzüberschreitung war sondern eine.
00:32:25: Ah jetzt hat sich doch für mich trotzdem nicht gut angefühlt um das dann zu klären.
00:32:31: Das kann ja schon total wertvoll sein, um nicht darauf hängen zu bleiben.
00:32:36: Also das heißt diese Empathy Angel gibt es auch nicht bei allen Tempeln oder doch?
00:32:42: Doch!
00:32:42: Doch, den gibt's bei allen.
00:32:44: Tatsächlich hatten wir die erst ... also bei den gemischtgeschlechtlichen Tempeln, die ich mit meinem Partner leite, haben wir das halt bisher so gedacht, na, wir sind ja zu zweit?
00:32:56: Wenn man noch nicht merkt, was können wir alles tun, um den Raum sicherer zu machen?
00:33:01: eben auch eine Person da bereit zu halten.
00:33:04: Genau, deswegen gibt es seit ein paar Tempeln noch einen extra Personen neben uns weil wir dann gemerkt haben das ist total toll.
00:33:11: Es kommen ganz viele Leute schon zu uns und melden sich bei uns und gleichzeitig können wir verstehen dass dafür... Wir stehen ja so bisschen in einem Rampenlicht.
00:33:17: Das ist einfach nur noch ne kleine extra Hürde zu uns vielleicht nach vorne zu kommen und zu sagen hey hier ist was für mich sondern wäre so ne Ecke an der Seite die hätte die Hinschrille einfach auch ein bisschen niedriger macht.
00:33:30: Und das ist alles entstanden aus Feedback von Leuten, die nach dem Tempel sich mit uns in Verbindung setzen.
00:33:36: Das ist halt total schön, weil es für mich auch so ... Ich kann mir Übungen überlegen aber den Raum, den halten wir alle zusammen, den kreieren wir zusammen was daraus entsteht.
00:33:46: Es ist für mich genauso ein Black Box.
00:33:49: Ja.
00:33:50: Ich hab ja so na klar paar Ideen wo uns wahrscheinlich hingeht Aber ich find's total toll das sozusagen zu kreiern.
00:33:58: Und wenn ich jetzt noch nie bei einem Tempel war und vielleicht auch generell noch nie so einer Veranstaltung, was würdest du sagen?
00:34:11: Was wäre ein guter Einstieg.
00:34:14: Ja, ich finde es kommt halt voll darauf an wo ich gerade auf meiner Reise stehe ja, was ich irgendwie zum mitgemacht habe also.
00:34:22: Zurück im Tempel kommen Leute die zum Beispiel ihre Beziehung öffnen und sagen, ah, guck mal.
00:34:27: Dann geh ich dazu zum ... Ist das ein abgesteckter Rahmen?
00:34:30: Da weiß ich quasi so was ungefähr vielleicht passieren wird, wohin so das Maximum gehen könnte.
00:34:37: Und dann fühlt sich das viele gut anzusagen.
00:34:39: Lassen wir es doch mal da ausprobieren.
00:34:41: Entweder alleine jeder oder die kommen zusammen.
00:34:44: Mhm.
00:34:45: Genau.
00:34:46: Was kann passieren?
00:34:47: Und da ... wenn ich auch da muss man sich fragen, wo stehen wir auf unserer Reise, die Beziehung zu öffnen also ... Es gibt ja Tempel, die sind ganz anfängerfreundlich.
00:34:58: Da wird Unterwäsche angelassen.
00:35:01: Das ist ein penetrationsfreier Raum, wo es möglich darum geht erst mal noch zu spüren zum Beispiel wie geht es mir mit anderen Menschen in einem Raum zu sein?
00:35:10: Die auch so eine Intention jetzt vielleicht haben, so eine Erfahrung miteinander zu machen.
00:35:15: aber die Sicherheit das wird jetzt hier noch nicht bestimmte Grenzen vielleicht überschreiten.
00:35:22: Und so finde ich, muss sich jeder fragen.
00:35:23: Wo stehe ich denn?
00:35:24: Kann ich meine Grenzen gut selber kommunizieren oder brauche ich da noch ein bisschen Hilfe?
00:35:31: Weil ich weder nicht so viele Erfahrungen gemacht habe wo wenn ich die Grenze kommuniziere andere mich dafür feiern und sagen dann kannst du auf dich aufgepasst hast voll toll ja oder kriege ich immer einen enttäuschten Blick mit dem Brust innen also so mit der Ambivalenz in mir arbeiten.
00:35:48: Ich glaub, es ist wichtig, dass jeder guckt, wo er sie steht.
00:35:53: Wir haben z.B.
00:35:54: so eine andere Veranstaltung, die heißt Sweat & Smooch.
00:35:56: Das ist wie ein Knutstempel.
00:35:58: Ein Sparabend, bei dem man auch dieses Konflikt des Knutschen angeleitet bekommt über fünf Stunden und da passiert quasi nicht mehr als Eros aufkommen lassen und miteinander knutschen.
00:36:11: So kann man ja schon mal sagen, okay, vielleicht ... Tempel ist mir grad noch zu viel, aber den Raum will ich mich langsam ran tasten.
00:36:19: Und was ihr jetzt gerade meint, ist mit Unterwäsche anlassen.
00:36:22: Wie ist es in anderen Tempelräumen?
00:36:25: Also wie viel Nacktheit ist da?
00:36:27: Was ist wenn ich meine Unterwäsche anlassen möchte?
00:36:32: Also wie es bei anderen Räumen ist so viel kann ich dazu gar nicht sagen, wie andere das Hand haben.
00:36:37: Ich kann sagen dass es von Beschreibung ich manchmal lesen kann.
00:36:39: das andere sagen hier bei uns wird die Unterwäsche explizit angelassen.
00:36:43: wir haben beispielsweise keinen Tempel bei dem wir sagen die unterwäscher wird explizIT angelassen.
00:36:48: Es liegt für mich aber eher daran Dass ich sage ich möchte bestimmte Dinge und nicht unbedingt ausschließen Persen, ich sag jetzt mal als gefährdlicher Finde.
00:36:57: für mich geht's eher darum die Art Dinge anzuleiten.
00:37:01: Also mit wie viel Langsamkeit wir einen Raum schaffen und bei unseren Tempels zum Beispiel so keiner wusste es gibt kein kollektives und ihr ziehen uns irgendwie alle aus und Jetzt dann move für das machen.
00:37:13: Wir haben zwar z.B.
00:37:14: Übungen wo man sagt jetzt könnt ihr euch gegenseitig ausziehen aber es geht nur um die Erfahrung des Ausziehungs Du kannst sich danach einfach wieder anziehen.
00:37:22: Genau, und so haben wir Personen, die sagen, ich hab meine Periode.
00:37:26: Ich fühl mich heute nicht nach, irgendwie ausziehen.
00:37:28: Ich möchte meinen Hütchen anlassen.
00:37:30: Genauso gefeiert wie wenn jemand sagt, ich habe Lust, mich auszuziehen.
00:37:33: Also da gibt es keinen ... Da soll die Reise hingehen!
00:37:38: Die gemischtgeschlechtlichen Tempel leitest ja mit Maximilian zusammen, ne?
00:37:43: Und... Wie würdest du sagen, ist der Unterschied für dich im Gefühl als Leitung?
00:37:50: Wenn du einmal die gemischtgeschlechtlichen Tempel mit ihm zusammenhältst und die Frauentempel alleine.
00:37:56: Also ich hab glaube ich ein Jahr lang oder länger nur Frauentemper gemacht bevor mich an gemisztgeschlechliche Tempeln dran gebaut haben.
00:38:05: Und das liegt auch daran dass sich eben dieser Dynamik zwischen Männern erst mal so, ich sag jetzt mal nicht getraut hab oder ist auch irgendwie sicherstellen wollte, dass ich mir in meiner Rolle als Host ziemlich so sicher fühle.
00:38:21: Dass sich dann diese veränderten Dynamiken, die auf gut halten kann und ... Dann hab ich aber auch gesagt nee, dann fühl ich mich tatsächlich noch wohner, die mit Max zusammen zu machen weil wir einfach ja natürlich von uns aus schon von unseren Geschlechtern Zwei Dünne, also beide Vorhallen vielleicht oder unterschiedliche Vorellen verstehen und auf mir einfach fühle ich mich sicher mit vier Paaren die Dinge sehen wo es sehr viel den Raum haben.
00:38:49: Und ich einfach merken kann ja in der Leitung ist es tatsächlich so... Ich habe mehr zu tun!
00:38:57: auf gemischt gestlächlichen Tempeln.
00:38:59: Weil mehr.
00:39:00: diese Dynamik macht wirklich einen Unterschied, es gibt viel häufiger Personen die so's ... Ich muss mich rausnehmen oder es ist jetzt gerade was passiert und egal uns auch nicht jetzt quasi nur negativ rumhalten sondern einfach mal, ah, die Dynamik ist in Teilen intensiver.
00:39:17: ich bin grad ganz vielleicht auch erfüllt von dem Ganzen, dass gerade so viel passiert.
00:39:22: Jetzt mit ihm nicht mehr rausnehmen und da halt zum Beispiel immer ... Auch nicht mit dem Anleiten beschäftigt zu sein und dann keine Zeit zu haben auf jemanden zuzugehen.
00:39:32: Das ist für mich das, warum ich das auf jeden Fall lieber zu zweit mache in diesen gemischten Räumen?
00:39:38: Ja, das verstehe ich!
00:39:41: Und merkst du auch von TeilnehmerInnen, also sowohl bei den gemischtgeschlechtlichen Tempeln als auch in den Frauentempeln oder eher vielleicht Teilnehmerinnen.
00:39:52: Dass viele gar nicht wissen.
00:39:56: was wollen sie denn eigentlich?
00:39:58: Weil das passiert uns ganz häufig dass es uns erzielt wird wenn Leute anfangen oder Frauen anfangen sich mit ihrer Sexualität zu befassen dass da erst mal ganz viele Fragezeichen sind.
00:40:12: Bei mir war das auch so, als ich damit angefangen hab, dass ich langsam Schritt für Schritt gucken musste, was ist denn eigentlich überhaupt meins?
00:40:21: Voll!
00:40:22: Ja und ich glaube ... Ich habe es ja auch bei mir, wenn Personen in Sexualtherapie zu mir kommen ... ganz viel darum geht zu gucken, was für ich eigentlich ist.
00:40:34: Also wenn es jetzt mal so nur ... was würd ich denn eigentlich wollen oder teilweise in Partnerschaften Probleme haben, dass du Partner fragst, sag mir doch, wie du's gerne hättest.
00:40:45: und dann so, oh, ich weiß das gar nicht!
00:40:47: Und ich glaub, es liegt auch viel daran, ja, weiß nicht, wie es im Kindergarten schon anfängt, dass wir da irgendwie Mädchen irgendwie sagen, du hast ja ein schönes Kleid an, wir denen nicht unbedingt sagen, oh du siehst ja heute mutig aus.
00:41:07: Sozialisierung und der Zugang zu eigenen Wünschen.
00:41:10: Du hast heute ein schönes Kleid an!
00:41:12: Wie oft hast du das als Kind gehört?
00:41:14: Und wie oft hat jemand gefragt, was willst du heute
00:41:17: eigentlich?!
00:41:18: Mädchen werden früh darauf trainiert, sich nach außen zu orientieren.
00:41:21: Wie sie wirken?
00:41:22: Ob sie gefallen und das ist keine individuelle Entscheidung einzelner Eltern sondern ein Muster, dass sich über Generationen weiter vererbt.
00:41:30: Mütter die selbst nie gelernt haben ihre eigenen Wünsche zu kennen können diese Sprache nicht weitergeben weil sie selbst keine Sprache dafür hatten.
00:41:39: Die Forschung zur transgenerationalen Weitergabe zeigt nicht nur Traumata, auch Verhaltensmuster und Glaubenssätze werden unbewusst von Generation zu Generation übertragen.
00:41:50: Auch der Glaube dass die eigenen Bedürfnisse weniger wichtig sind als die der anderen.
00:41:55: Und das hat logischerweise Konsequenzen auch im Schlafzimmer Wer jahrelang gelernt hat sich nach außen zu orientieren verliert den Zugang zum eigenem Begehren.
00:42:09: Was will ich und nicht, was wäre gerade angebracht?
00:42:14: Wenn ich meine Tochter aus dem Kindergarten habe ... Hör ich häufig an, du hast so ein schönes Kleid an oder du siehst heute süß aus.
00:42:21: Und die Jungs gegenüber werden diese Kommentare gar nicht so gemacht.
00:42:25: Ich glaube da fängt es einfach schon an.
00:42:27: Aber das ist meine Rolle!
00:42:28: Ach, meine Rolle ist süß Aussehen.
00:42:32: Wie hoffe ich es erleben kann, dass ... Ja, also findest du einen guten Impuls sich zu fragen wenn du beim Sex Entstellungswechsel machst.
00:42:42: Aus welchem Grund machst du den?
00:42:44: So häufig erlebe ich das, dass Personen wenn ich die danach frage
00:42:48: sagen
00:42:49: eigentlich weil ich gerade dachte Die andere Person findet es wahrscheinlich jetzt langweilig Wenn wir zum Beispiel darunter drinnen weiter bleiben.
00:42:56: Ich denke das wäre jetzt mal so angebracht.
00:42:58: Jetzt müsste ich mal performen und nicht so langweillig sein.
00:43:02: Ja also oder so unendlich häufig höre ich das, dass Frauen denken ... Na ja.
00:43:09: Und ich brauche ja so lange, wie ich die Frage weiß.
00:43:11: Zum Beispiel bei oraler Befriedigung?
00:43:14: Ich brauche hier so lange.
00:43:16: Wie lange braucht es für den?
00:43:17: Ja, vielleicht schon so ... manchmal zwanzig, dreißig, manchmal sogar fünf, vierzehn Minuten.
00:43:23: Ja und?
00:43:25: Also da ist auch einfach die Idee aus Pornos, der wie Frau braucht gar keinen Vorspiel, Wollen wir ein bisschen spucke und losgehen?
00:43:37: Und ich glaube, da werden schon jetzt Bilder vermittelt.
00:43:39: Die eben schwierig dann zu jeder anderen Stelle wieder überschrieben werden müssen erst mal mit Arbeit.
00:43:49: Wenn überhaupt
00:43:50: Spucke ...
00:43:52: Ich find's in diesem Porno-Darstellung, es tut mir immer schon weh wenn ich sie sehe weil ich finde das ist sehr trocken häufig alles.
00:44:06: Sexuelle Skripte Ein sexuelles Skribt ist ein erlerntes Drehbuch.
00:44:11: Es sagt ihr, so beginnt Sex und das kommt als nächstes – so endet er!
00:44:16: Der Begriff stammt aus der Soziologie entwickelt von William Simon und George Ganyon in den Neunzehntsiebzigern.
00:44:23: Ihre These war, Sexualität ist nicht instinktiv sondern erlernd durch Kultur, durch Pornos und durch das was wir als Kinder aufgeschnappt haben.
00:44:32: Das Problem mit den Skripten ist nicht, dass sie existieren sondern wenn wir sie unbewusst abspulen ohne zu fragen ob sie uns überhaupt gut
00:44:40: tun.
00:44:40: Wenn
00:44:41: du beim Sex ein Stellungswechsel machst fragst du dich manchmal warum du das machst?
00:44:45: Hast du dann da Lust drauf oder machst du es weil der Skrieptier sagt jetzt wäre ein Wechsel angebracht?
00:44:52: Skripty zu erkennen ist der erste Schritt.
00:44:54: sie bewusst neu zu schreiben kann ich dir nur voll zustimmen.
00:45:01: und fragt mich jetzt auch gerade, was so Generationen anbelangt.
00:45:06: Wie das bei euch ist von der ... wie nennt man es jetzt?
00:45:13: Gemischtheit der Altersgruppen und ob du dann da auch Unterschiede siehst, wie Leute an ein Tempel herangehen und was Leute in einem Tempel machen, was die für sich mitnehmen.
00:45:26: Ja, so ist so... Ich hab jetzt grad keine Studie vor mir, oder so was.
00:45:32: Aber ich hab mal gelesen ... dass die meisten Personen zwischen fünfzig und sechszig Jahren den besten Sex ihres Lebens haben.
00:45:41: Oder ab da!
00:45:42: Den Besten.
00:45:43: Ja?
00:45:44: Manchmal haben Leute das Gefühl, ab fünfzig danach passiert er nicht mehr so viel.
00:45:49: Das ist ja eine Ahnung, was mit deren Vorstellung ist.
00:45:52: Und ich glaube es liegt daran, So, in meiner Vorstellung gehen wir im Leben durch mehrere Pubertäden.
00:46:00: Nicht nur die, die wir als Teenager haben, sondern dann gibt's vielleicht so.
00:46:03: mit dreißig und vierzig erleb ich bei vielen meiner Klienten eine nächste Pubertät von ... Also jetzt hab ich so ein paar Glaubenssätze, die ich jetzt geschafft habe, so Anfang dreizig so langsam mal loszulassen, wo ich gemerkt hab, das kommt irgendwie vor meinem Elternhaus oder so was?
00:46:19: Oder ich hab bestimmte Skripte für mich gehabt wie ich beim Sex zu sein habe Warte mal, das find ich gar nicht mehr so gut.
00:46:26: Und kann die loslassen und geht durch eine neue Entwicklungsstufe durch?
00:46:32: Für mich ist es wie eine Populität, weil auch in kurzer Zeit sich viele Dinge dann verändern können.
00:46:37: Ich glaube zum Beispiel warum wir mit fünfzig viele den besten Sex ihres Lebens haben, ist, weil dann eben dieses ... Ah, warte mal!
00:46:45: Ich lieg lieber auf dem Rücken, denn mein Bauch ist nicht pummelig.
00:46:49: In der Position gefall' ich doch der anderen Person am
00:46:51: besten.".
00:46:54: Von diesen ganzen Glaubenssätzen können wir uns ja mit jedem Jahr hoffentlich mehr loslassen und sagen, warte mal.
00:47:00: In welcher Position fühlt sich das denn für mich am besten an?
00:47:03: Vielleicht auch weil mehr Akzeptanz dafür ist, jetzt hier in Teilen hat Geburt und was doch immer mein Körper verändert.
00:47:10: Jetzt kann ich hier eh nichts mehr gegen tun, jetzt kann ich auch mehr ans Fühlen kommen!
00:47:17: Teilnehmer in ganz unterschiedlicher Altersklassen bei euch?
00:47:20: Ja, genau.
00:47:20: Also ich würd schon sagen die meisten sind so zwischen ... dreißig und vierzig, fünfvierzig.
00:47:28: Und dann gibt's aber also von Anfang zwanzig bis fünftig oder sowas, schon so vereinzelte Personen, die eben sich da auch genauso angesprochen und wohlfühlen in diesen Räumen und sagen so genau.
00:47:42: Manchmal Anfragen haben wir noch mehr Tempel machen würden für ältere Personen ... Weil die halt manchmal dann auch sagen, na ja, für mich hab ich zum Beispiel eine Unsicherheit.
00:47:53: Haben denn die jüngeren Personen Lust mit mir zu interagieren?
00:47:58: Und da haben wir ja eine Unsicherung und sich freuen, wenn sie wüssten, ah, ich hätt gern so ein Tempel, wo entweder älteren Personen sind oder alle, die sagen, das Alter spielt für mich keine Rolle, hab ich auch Lust.
00:48:12: Versteh ich auch einfach so ne ... Sicherheit in sich zu haben.
00:48:16: Erst mal hätte jeder, gibt es da keine Grundbarriere schon
00:48:19: oder so?
00:48:21: Ja und seit dem Anfang, seitdem du Tempel anbietest bis heute hast du da irgendwie gemerkt dass sich was verändert hat bei den TeilnehmerInnen?
00:48:36: Ja also sagen wir jetzt mal bei einzelnen Personen.
00:48:39: ich habe manchmal das Glück, ich hab Personen gerade bei den Frauentempeln die quasi seit dem ersten Temp über fast jedem dabei waren.
00:48:48: Und da ist es für mich so wunderschön, deren Entwicklungen zu erleben, wenn ich so weiß beim ersten Mal haben die mit fast niemandem irgendwie interagiert oder auch vielen ihren Unsicherheiten drin.
00:49:00: Ganz viele eigene Probleme vielleicht mit dem Körper der Akzeptanz, wenn sie mehr wiegen als sie sich wünschen und dann im Schritt für Schritt die Erfahrung machen zu können.
00:49:10: Warte mal!
00:49:11: Wer hier sogar akzeptiert in diesem Raum, ich krieg ja ... Ach und da will jemand was mit mir machen.
00:49:16: Und war ja so.
00:49:17: wie fühlt sich das denn jetzt an?
00:49:18: Und beim nächsten Mal gibt's wieder ein Rückschlag und merkt irgendwie online, jetzt komm' ich wieder an alte Muster.
00:49:26: Und ähm, ja wie da diese Entwicklungen zu bekommen, wie die Personen z.B immer mutiger werden von sich aus andere ansprechen weil sie so ihres Glückes schmieden auf einmal selber werden.
00:49:40: Das ist für mich wahnsinnig schön, weißt du?
00:49:42: Wir machen zwar keine Therapie dort aber es ist irgendwo trotzdem ein therapeutischer Raum, weil wir eben Erfahrungen machen und gegebenfalls auch eine Chance haben in bestimmten Aspekten zu heilen.
00:49:56: Ja das finde ich noch mal ein guter Punkt.
00:49:59: also bei dass ja auch... unser Anliegen ist und unser Ansatz.
00:50:04: Also auch ganz klar, wir bieten keine Therapie an aber auch dass die eigene Sexualität auf eine ganz heilsame Art und Weise wirklich entdeckt werden kann uns sich von alten Mustern zu befreien Die mir halt transgenerational mitgegeben wurden und so weiter.
00:50:20: Und was merkst du da also in diesen?
00:50:24: ja ich weiß nicht Wie nennt ihr das wenn es kein therapeutischer?
00:50:30: Ich
00:50:31: würde sagen, es ist ein Erfahrungsraum.
00:50:33: Und welche Erfahrungen ich mache?
00:50:34: Also, ich kann ja wirklich nicht versprechen, dass Leute dann eine gute Erfahrung
00:50:37: machen
00:50:38: und sagen, du wirst irgendwas immer durchlernen.
00:50:40: So... Und genau das ist für mich ein Selbsterfahrungsraum als das.
00:50:46: Ja!
00:50:46: Und
00:50:46: natürlich wie jeder selbsterahrungsraum hat es einen therapeutischen Potenzial sagen kann.
00:50:56: Also so in meiner Vorstellung besteht Heilung auch nicht daran, dass ich dann bestimmte Dinge nie wieder fühle sondern das sich einen anderen Umgang damit lernen kann.
00:51:06: Das heißt, vielleicht habe ich ein Thema mit Ablehnung.
00:51:09: Kann ja auf jeden Fall entweder auf meine Kindheit kommen.
00:51:12: Jugendprojekt war auch so mitgegeben aus anderen Generationen oder ich hab einen Thema mit Nacktheit, das hängt ja ganz viel davon ab.
00:51:19: Wie sind meine Eltern und Großeltern?
00:51:21: Haben die damals schon ... Hab ich sie jemals nackt gesehen?
00:51:24: Oder haben die sich immer mit ihren Klamotten im Badezimmer umgezogen damit keiner was sehen kann?
00:51:30: Oder war es genau das Gegenteil, wir waren überall nackт aber in Teilen Situationen, wo ich merke, jetzt fühlte sich für mich gar nicht mehr gut an.
00:51:40: Ich brauch so ein bisschen Abgrenzung eigentlich und dann laufen die ganze Zeit nackt drum.
00:51:43: Und meine Freunde finden es total weird, dass meine Eltern mir zur ganzen Zeit nacksaugert.
00:51:47: Da gibt's einfach so ein großes Spektrum, was ich lerne wie nackts sein normal oder nicht normal ist.
00:51:55: Das hat einen Rieseneinfluss darauf, wie ich mich mit meinem Körper fühle ja?
00:52:00: Also wurde mir jedes Mal gesagt, wenn ich mich angefasst habe so Gottschrecklich macht es mal nicht.
00:52:05: Oder wurde mir gesagt schön dass du dich anfällst schön das du dich erfährst.
00:52:09: vielleicht ist das jetzt hier dem Raum hier gerade nicht das richtige mit den Leuten drum herum aber wo.
00:52:15: schön dass Du Dich erforschen möchtest macht doch vielleicht in Deinem Zimmer oder so.
00:52:19: also da kriege ich ja ganz andere Sachen mit.
00:52:21: Ja, das finde ich auch noch mal ein sehr guter Hinweis im Umgang mit Kindern.
00:52:26: Und wenn die anfangen ihren eigenen Körper zu erforschen und zu erfahren was ja glaube ich für viele sehr unsicheres Terrain ist... ...und dann darauf so zu reagieren und der ganzen Sache eine Natürlichkeit und etwas Positives mitzugeben, finde ich sehr schön und sehr wichtig!
00:52:51: Ich hab zum Beispiel eine Klientin, bei der es ist so ... dass mit der Pubertät die Mutter gemerkt hat oder ihr Körper fängt an sich zu verändern.
00:53:02: Da hatte sie zum Beispiel gesagt, du über Sex, also das wird bei dir anstehen, ich möchte damit nichts zu tun haben und bin nicht deine Ansprechpartnerin dafür.
00:53:13: Ich möchte davon überhaupt nichts wissen.
00:53:17: Unanständiges und Schlimmes.
00:53:20: Wovon das so schlimm ist, dass auf einmal auch werweil der Kontakt über andere Themen vorhanden abgebrochen wird?
00:53:27: Und darüber hinaus ab dem Zeitpunkt, wo sich der Körper verändert hat ... Ich möchte nicht mehr mit dir kuscheln.
00:53:33: Dein Körper hat sich hier verändert!
00:53:35: Und das heißt, in vielen Aspekten so ganz viel Bindungssicherheit verloren gegangen.
00:53:40: Sondern einfach nur das Gefühl kriegt okay irgendwas ist ja falsch an mir, dass ich verliere etwas dadurch, dass jetzt mein Körper sich verändert.
00:53:47: Da gibt es gar keinen.
00:53:49: oh schön was passiert denn da jetzt?
00:53:51: Ja
00:53:53: genau noch eine Frage.
00:53:55: zu den Frauentempeln gab's irgendetwas, was dich total überrascht hat wo du vielleicht auch dass du ganz andere Erwartungen hattest oder so in deiner Zeit Tempel zu halten.
00:54:12: Ja, das vielleicht der Teil ... Dass Heilung im Sinne von irgendwie auf Emotionen wunden, die ich hab, einen anderen Zugang zu bekommen nicht im Sinne of Heilung und hab ich nie wieder.
00:54:26: Das ... Für Heilung ist manchmal ganz kleine Dinge einfach nur braucht.
00:54:31: So was wir so gesehen werden, gefragt werden, Nein sagen dürfen!
00:54:37: Dass einfach die Reaktion auf einen Artes.
00:54:40: Danke fühlt es gerade nicht dass da jemand kommt und sagt danke das du auf deine Grenzen achtest.
00:54:45: Es gibt mir Sicherheit wer Lust hat auf Dinge mit mir Und dass da so das Fall oft einfach nur etwas Kleines braucht um zu sagen, ja, um es schon so was ... um sicheren Raum auch oder sichere Raum zu schaffen.
00:55:01: Das finde ich einfach gar so wie ... Ja, das häufig echt nur so ... Ich seh dich in deinem Schmerz?
00:55:07: Oder ich sehe dich als Mensch und nicht als Objekt?
00:55:11: Also achte du bist mir wichtig dieses Innerhalten!
00:55:17: bevor ich irgendwie zum Beispiel reagiere, also sich so mitgönnen.
00:55:20: Wenn mir jemand mich fragt ... Hast du Lust auf das und das?
00:55:24: Was für einen großen Unterschied ist es mit so?
00:55:26: diese kleinen Dinge machen wir nicht einfach mehr gerne mal kurz ein Atemzug zu nehmen und zu gucken was sagt denn mein Körper jetzt?
00:55:33: hat der Lust oder nicht?
00:55:35: Ja!
00:55:36: Also
00:55:37: ich fühl's
00:55:38: auch gerade voll wenn du sagst.
00:55:41: Dann ich mir denke ja das stimmt total diese kleinen Dinger auch darin akzeptiert zu werden, diese Akzeptanz zu erfahren in denen.
00:55:49: Und das sind ja eigentlich vermeintlich kleine Dinge.
00:55:54: Es sind dann tatsächlich oft so große persönliche Schritte für die einzelnen Personen aber ... Ja, das kann ich mir vorstellen dass das ganz viel Heilung einfacher erfahren lässt.
00:56:13: Und noch eine allgemeine Tempelfrage zum Abschluss.
00:56:18: Ich hab das Gefühl, dass Tempel als Veranstaltung gesellschaftlich akzeptierter sind und nicht so sehr in der Schmuddelecke stattfinden wie andere Veranstaltungen.
00:56:32: Da wär einmal meine Frage ob du das auch so wahrnimmst?
00:56:36: Dann ist jetzt ne Doppelfrage.
00:56:38: Worauf du das zurückführen
00:56:39: würdest!
00:56:42: Also, ich habe ja eine Vermutung was wir vielleicht so mit anderen Trudelveranstaltungen oder sowas meinen.
00:56:49: Für mich ist es so... eigentlich alle Räume in gewissen Arten, weil sie vielleicht ihre Berechtigung haben oder ihre ... Also so wie für mich Sexualität.
00:57:01: Das ist einfach so vielfältig und es gibt einfach genügend Leute, die können mit diesem Tempel überhaupt nichts anfangen.
00:57:07: Und das ist genau so fein, dass die vielleicht was damit anfangen können, ins Kittel zu gehen.
00:57:15: Was ich sagen würde, was vielleicht anders ist in den Räumen.
00:57:17: Es gibt viele Räime bei denen nicht
00:57:19: z.B.,
00:57:19: der Abend gemeinsam gestartet wird über Konsum.
00:57:21: und uns noch mal zusammenredet.
00:57:23: Ich mach's am Anfang von meinen Tempeln auch, dass wir gemeinsam Vereinbarung treffen wie wir miteinander sein wollen.
00:57:29: Ich geb zwar Dinge vor für so Impulse rein aber da kommen ganz viel von der Gruppe was sie brauchen um sich sicher zu fühlen und damit haben wir so wie ein gemeinsames Spiel regeln.
00:57:39: Und das also wenn ich jetzt ins Killinge gehe da gibt es ja kein gemeinsames... Jetzt gucken wir nochmal wie wir diesen Arm konsensuell Da gibt's auch nicht einen, jeder der dahin geht muss vorher mal so ein Training nachweisen können.
00:57:52: Da kann ja einfach jeder hinkommen zu der Uhrzeit, wann er sie möchte und sich das nehmen was man braucht und dann auch wieder reinhauen ohne vielleicht Konsequenzen
00:58:02: oder sowas.
00:58:03: Und trotzdem finde ich auch einen Raum wie es ... Super wertvoll und gar nicht ein, das ist besser oder schlechter.
00:58:10: Das sind einfach andere Räume.
00:58:12: Und die Sexualität von Menschen ist so unglaublich vielfältig.
00:58:16: Ich denke ja für jeden.
00:58:17: darfst du irgendwie auf diesen Befehl, darf jeder gucken was ist mein Space in dem ich mich wohl fühle?
00:58:25: Und genau es ist.
00:58:26: nur dass ich sagen würde, richtig bewusst konsensbasierte Räime erlebe ich eher auf Tempeln.
00:58:34: alle Dinge, die nicht alle, aber so der Großteil im Bereich BDSM zum Beispiel stattfinden.
00:58:39: Weil da ja so viel mehr Bewusstsein dafür geschafft wird, lass uns zwei Stunden meinen Wegen darüber verhandeln was wir hier erleben wollen miteinander?
00:58:48: Was das für dich bedeutet wo deine Grenzen sind?
00:58:51: Was du nicht wie wir darüber ausmachen können was ich mitbekomme wo deine Rad-Limits sind, was deine Soft Limit ist.
00:58:59: also diese ganzen Gespräche finden bei Normalverbrauchersex in Beziehung überhaupt nicht statt.
00:59:09: Ja, also wir hatten jetzt
00:59:10: ...
00:59:11: Ich glaub die letzten zwei Folgen sogar auch zu BDSM genau und
00:59:19: da
00:59:19: haben wir auch super viel gelernt und mitbekommen und Einsichten wurden geteilt.
00:59:25: Also ja, das find ich auch total wertvoll Echt auch noch mein spannendes Thema, in was es nicht lohnt einzutauchen.
00:59:36: Okay, möchtest du zum Abschluss noch etwas sagen?
00:59:41: Was wir jetzt nicht abgerast haben, was ich vielleicht nicht gefragt habe ...
00:59:48: Ja, vielleicht so dieses Vertraut dahim Körper.
00:59:55: Ja, check mal.
00:59:56: Ist dir fein?
00:59:56: Wann ... wie fühlt sich dein Körper an, wenn er merkt, irgendwas hab ich richtig los?
01:00:01: Für die meisten ist das so eine Bewegung nach vorne.
01:00:04: So offene Arme und ne Offenheit.
01:00:07: Der Körper fühlt es sich irgendwie offen an.
01:00:10: Wie fühlst du dich das an, dann merkst du entweder ich weiß es grad noch nicht oder eigentlich nie!
01:00:16: Und da den Körper mit dem eigenen sich selber mehr zu vertrauen um dann auch zu sagen... Zum Beispiel so was wie Wattemal, ich nehm mir mal einen Moment und fühl mal rein.
01:00:28: Und dann zu sagen, nee, ich spür grad eigentlich es da nein oder ein ... Ich bin mir unsicher?
01:00:35: Wir können uns wandtasten aber ich brauchte dazu z.B.
01:00:38: Langsamkeit und kann sein, dass ich dann sage doch nicht.
01:00:42: Also mehr diesen Körpervertrauen.
01:00:46: Shit!
01:00:48: Vielen, vielen Dank für deine Zeit.
01:00:50: Deine Einblicke, deine Meinung und dass du Tempelräume hältst?
01:00:55: Ja, danke dir auch für die Einladung und die Möglichkeit darüber zu reden.
01:01:00: Und das ist halt irgendwie für mich auch ... ja, wie schön so Räume zu hosten.
01:01:06: Auch einfach wenn man sich jetzt so die Lage der Welt ankommt, dass es einfach Räumen gibt in denen Personen, egal wie weit sie da gehen wollen, sich überhaupt sexuell ausdrücken können.
01:01:17: ohne Angst zu haben, im Knast zu landen oder andere Bestrafungen zu bekommen.
01:01:21: Deswegen finde ich das total wichtig und auch wichtig, dass es nach außen kommuniziert wird und Leute erfahren finden, ach so was gibt's auch!
01:01:31: Darf mich
01:01:38: ausdrücken.".
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